Prince am 05.07.2010 in der Waldbühne in Berlin!

Am Montag, den 05.07.10 wird Prince in Berlin sein einziges Deutschlandkonzert in diesem Jahr geben! Es ist der erste Deutschlandtermin seit einer Ewigkeit!

Karten hierfür gibt es ab Sonntag, den 30.05.2010 ab 10 Uhr bei Koka36 in Berlin. Telefon: 030-61101313

Der VVK startet zu diesem Zeitpunkt in ganz Deutschland. Da an einem Sonntag die wenigsten Vorverkaufsstellen geöffnet haben, wird es mit Sicherheit auch Montag noch Karten geben!

Da die Waldbühne über 20.000 Leute fasst, empfiehlt es sich durchaus bis Montag morgen zu warten und die Karten nicht direkt über Eventim zu kaufen. Hier zahlt man nur wieder ordentlich drauf und die Versandkosten sind immens hoch dafür, dass die Karten dann nicht mal per Einschreiben verschickt werden.

www.koka36.de

Portishead – Neuer Track “Chase The Tear”

Seit gestern gibt es einen neuen Song von Portishead digital zu erwerben. “Chase The Tear” wurde exklusiv für eine Kampagne von Amnesty International zur Verfügung gestellt. Der Song kostet hierzulande 0,99 Euro. Sämtliche Erlöse kommen Amnesty International zugute.

Bei “Chase The Tear” handelt es sich keinesfalls um Ausschussware! Der Song befindet sich auf dem gleichen Niveau wie die Songs des Albums “Third”. Ein hypnotischer, ein eingängiger, ein grandioser Track!!!

HIER kann man sich den Track holen!

Portishead - Chase The Tear

Pearl Jam am 30.06.10 in der Berliner Wuhlheide

Nach einem grandiosen Konzert im Sommer 2009 in der Berliner Wuhlheide kehren Pearl Jam 2010 genau an diesen Ort zurück.

Am Mittwoch, den 30.06.10 wird das vorerst einzige Konzert der 2010-Tour von Pearl Jam in Deutschland stattfinden.

Karten gibt es seit heute bei Koka36! Einfach mal hier klicken. Wie gewohnt gibt es auch dieses Mal keine billigen Computertickets sondern wieder bedruckte Karten, die auf das Event zugeschnitten wurden! Wie früher also!

Eine der 10 besten Live-Bands in einer der besten Open Air Live-Locations auf diesem Planeten sollte man sich nicht entgehen lassen!

Pearl Jam am 30.06.10 in der Wuhlheide Berlin

Sade – Soldier Of Love

Damit konnte nun wirklich keiner mehr rechnen. Völlig aus dem Nichts kommt die Pressemitteilung zu einem neuen Album von Sade, “Soldier Of Love”, welches am 05.02.2010 bei uns erscheinen wird.

10 Jahre (!) nach dem letzten Album “Lovers Rock” nun endlich wieder neues Material von einer der ganz großen. Damals, 2000 war ich gerade 20 Jahre alt, mittlerweile bin ich über 30 und gespannt darauf, wie ich mich mit den neuen Songs anfreunden werde.

Die Weltpremiere der ersten Single, die ebenfalls den Titel “Soldier Of Love” trägt, wird am Dienstag, den 08.12.09 stattfinden. Einfach die Ohren offen halten oder eben auf www.sade.com klicken!!!

Dort gibt es in der nächsten Zeit sicherlich alle wichtigen Infos, die man wissen muss.

Bei Amazon.de lässt sich das Album hier schon vorbestellen!!!

Leider ist das Cover schon jetzt auf meiner Bestenliste der hässlichsten Cover 2010, aber es geht ja hier auch um den Inhalt…

Cover Album:Sade Soldier Of Love

Cover Single:Sade Soldier Of Love Single

Michael Jackson “This Is It”

Nun ist es also da, das erste Lebenszeichen von Michael Jackson nach seinem Tod. Das soll jetzt gar nicht politisch unkorrekt klingen. Der Jackson-Clan ist hier als Übeltäter auszumachen. Da wird gemolken, bis nichts mehr zu holen ist.

Jetzt also der erste neue Song seit 2001. “This Is It”, der Vorbote zum gleichnamigen Film, der am 28.10.09 in den Kinos anlaufen wird. Zudem gilt der Song als einziges Verkaufsargument zum dazugehörigen “Soundtrack”, da er der einzige neue Song ist, der darauf enthalten sein wird.

Jeder der nun eine Uptempo-Nummer wie “Beat It” oder “Jam” erwartet, wird enttäuscht sein. Hier kann gediegen mit den Fingern geschnippt werden, während einen die Jackson-Brüder im Background langsam in den Schlaf wiegen.

Der Song kann HIER angehört werden.

Weitere Infos zum gesamten This Is It-Projekt gibt es HIER nachzulesen.

iweriop

Neil Young – Archives Vol. 1, Sinn oder Unsinn?

Seit ein paar Wochen steht nun fest: Am 29. Mai 2009 erscheint in Deutschland der erste Teil der Archives Reihe von Neil Young, der die Jahre 1963 – 1972 umspannen wird. Über 20 Jahre musste man darauf warten. Hätte man in dieser Zeit alle paar Jahre die jeweils gerade dafür vorhandenen Ideen und vorgesehenen Tracks einfach gepresst und herausgebracht, man hätte nun wohl schon ca. 10 völlig unterschiedliche Versionen der Archives Vol. 1 bei sich zuhause stehen!

War in den letzten Jahren im Zuge der Veröffentlichung zumeist von einer Raritätensammlung die Rede, verdichtete sich in den letzten Wochen die Tatsache, dass es sich hierbei um das Gesamtwerk, um eine Biographie in audiovisueller Form handeln wird. So sind zwar Raritäten und ungehörtes (und ungesehenes) beinhaltet, aber eben auch fast vollständig, bisher veröffentlichte Alben, die schon Millionen Abnehmer gefunden haben. Die große Sammlung an Outtakes, alternativen Versionen, etc. ist leider nicht der Sinn der Archives-Reihe. Das Ergebnis mit dem man sich als Fan nun zufrieden geben muss, hält den Erwartungen so leider nicht stand. Nur diejenigen unter uns, die einen Blu-ray Player besitzen, kommen überhaupt in den vollen Genuss des gesamten Package, wobei auch das wiederum in einem sehr entscheidenen Punkt beschränkt ist. Dazu später mehr. Erscheinen wird das Set zwar auch auf DVD und in einer reinen CD-Version, das Augenmerk liegt allerdings nur auf der Blu-ray Variante (die DVD-Version erscheint hierbei besonders sinnlos).

Durch die Blu-ray Version hat man die Möglichkeit anhand einer Timeline das gesamte Schaffen von Neil Young in den Jahren 1963 – 1972 zu überblicken. Zahlreiche Filme und Auftritte sind enthalten, sowie unzählige Schriftstücke, Songtexte, Bilder, etc., die man betrachten kann, während man gleichzeitig die Songs abspielt. Blu-ray sei Dank. Wenn man nicht die dafür vorgesehene technische Ausrüstung besitzt, hat man Pech gehabt.

Verantwortlich dafür sind nicht etwa Verantwortliche einer Plattenfirma sondern Neil Young selbst. Erst das Format Blu-ray an sich hat ihn überhaupt dazu bewogen, das Archives-Material nun endlich zu freizugeben. So gab es bei Ankündigung noch den Plan ausschließlich auf diesem Format zu veröffentlichen! Das man nach ersten verherrenden Reaktionen das Ganze noch einmal überdachte, führte leider zu keinem besseren Ergebnis. Derjenige, der sich nun die Archives Reihe (auch gezwungenermaßen) auf DVD oder reinem CD-Format besorgen möchte, wird genau dafür bestraft.

Die Blu-ray Version ermöglicht es einem dann aber wiederum nicht, die Tracks z. B. in iTunes zu laden, sie im Auto zu hören oder sie eben im CD-Player abzuspielen. Es gibt leider keine angebotene Lösung wie ein Set bestehend aus Blu-ray/DVD und CD, sondern nur entweder das Eine oder das Andere. In einem der zahlreichen Diskussionen über das Set hieß es zwar unter anderem, dass für Käufer der Blu-ray Variante die Möglichkeit bestehen würde, alle vorhandenen Audio Tracks als MP3 Files herunterladen zu können, aber wie und ob das nun tatsächlich der Fall sein wird, bleibt erst einmal offen. Gilt das dann auch für Vol. 2, etc. ? So ist auch die Blu-ray Variante mit Einschränkungen verbunden.

Neil Young war und ist weiterhin ein Sturkopf. So wie Stanley Kubrick Zeit seines Lebens die vollständige Kontrolle über sein Werk hatte, agiert auch Young über seines. Die Fans müssen nun damit leben. Und was bleibt einem anderes übrig als es einfach zu akzeptieren. Es sind seine Songs und sein persönliches Werk ist es, welches hier audiovisuell zur Schau gestellt wird. Daran teilhaben werde ich wohl in diesem Fall nur begrenzt. Es gibt nur wenige Raritäten in diesem Set, die man als Fan wirklich noch nicht kennt und so bekommt das Wort Rarität im Zusammenhang mit der Anzahl dieser einen ganz speziellen Sinn.

Die Frage stellt sich hier tatsächlich, für welche Zielgruppe die Archives Vol. 1 eigentlich gedacht sind. Als Fan hat man schließlich das meiste darauf enthaltene Material bereits und um Leute an das Werk von Neil Young heranzuführen ist das Set egal in welcher Ausführung schlichtweg völlig überteuert. Der Preis der Blu-ray Variante liegt bei knapp 240 Euro, für die DVD Version Zahlt man ca. 180 Euro und für die CD Archives immer noch 130 Euro.

Das einem Young den Zugang zu seinem Werk dieses Mal so erschwert, bleibt rätselhaft. Eine Lösung aus einer Mischung mit Audio CD´s, DVD´s und Blu-ray´s wäre die beste Lösung gewesen. Diese Lösung wurde einem als Fan auch einige Zeit lang verkauft. So war in div. offiziellen Trailern immer von 8 CD´s und 2 DVD´s die Rede. Das ist mittlerweile schon längst wieder untergegangen.

Um die Starrheit der Veröffentlichung ein wenig aufzuheben, gibt es die Möglichkeit die Discs aus den verschiedenen Formaten einzeln zu kaufen. Der Charme des gesamten Boxsets mitsamt der tollen Verpackung und dem nur bei der Blu-ray Variante enthaltenem Buch verfällt hierbei. Hier stückelt man halt zusammen, bis man das hat, was man möchte.

Neil Young hat dieses Mal leider am Fan vorbei produziert. Herz seines Schaffens ist die Musik und der Zugang zu dieser wird einem dabei wirklich erschwert. Das am Ende gerade derjenige am meisten Abstriche machen muss, der sich gerade auf sie beruft, bleibt unverständlich. In Sachen Marketing ist die Archives Reihe ein Rohrkrepierer. Sie wird in Zukunft immer als Beispiel herangezogen werden, wie man es gerade nicht machen sollte.

Neil Young hat mir viel gegeben. Ich ihm auch. Alle seine Veröffentlichungen darf ich mein eigen nennen. Dieses Mal werden wir leider nicht zusammenkommen.

Leider gibt es von offizieller Seite und zudem von vielen etablierten Fan-Foren und Websites wenig Verständnis für die Bedenken der Fans. Auf der populären Seite www.thrashersweat.org ist eine Lobhudelei im Gange, die man nicht nachvollziehen kann. Hier gibt es mittlerweile hunderte Einträge von Fans, die sich unverstanden fühlen, da ihnen der simple Zugang zur Musik der Archives verwehrt bleibt. Ernst genommen werden sie nicht. Hier wird blind vertraut und der Lichtgestalt gefolgt.

Das Projekt, von dem nun seit über 20 Jahren die Rede ist, hatte seinen Reiz vor allem dadurch, dass es nie erschienen ist. Jetzt, wo die Veröffentlichung tatsächlich kurz bevor steht, können die Erwartungen nicht mehr erfüllt werden. Zuviel wurde darüber geschrieben und diskutiert. In all den Jahren veröffentlichte Neil Young ganz regulär dutzende Alben, mal mehr, mal weniger gute. Schauen wir in die Zukunft und lassen wir uns lieber von noch folgendem Material vom Altmeister und seinen immer noch einzigartigen Konzerten begeistern. Für den Blick zurück höre ich zumindest einfach wieder “After The Goldrush” oder “Harvest”.

Für die Kaufwütigen unter uns hier noch folgende Links:

Archives Vol. 1 – Blu-ray bei Amazon.de und bei Amazon.co.uk

Archives Vol. 1 – CD bei Amazon.de und bei Amazon.co.uk

Infos zur Archives gibt es u. a. auf der Seite von Thrasherwheat.org und auf der offiziellen Seite von Reprise Records

Und hier noch der offizielle, aktuelle Trailer der Archives Reihe:

Was haltet Ihr von Archives Vol. 1? Nehmt an der Umfrage teil oder postet einen Kommentar!

Pearl Jam am 15.08.09 in der Berliner Wuhlheide

Für all die, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben: Pearl Jam spielen am 15.08.09 ihr einziges Deutschland-Konzert 2009 in der Wuhlheide in Berlin!

Karten gibt es bei Koka36.de. Einfach HIER klicken. Im Gegensatz zu Ticketmaster und Konsorten kann man erahnen, dass hier noch Menschen im Hintergrund arbeiten, die einen nicht abzocken wollen, keine überteuerten Versandkosten in Rechnung stellen und wohl auch sowas wie Musikfans sind. Sollte man wirklich unterstützen!

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Wilco (the album) erscheint am 26. Juni

Das neue Album von Wilco steht in den Startlöchern. Am 26. Juni 2009 soll es in Deutschland erscheinen. Der Nachfolger zum hochgelobten “Sky Blue Sky” wird insgesamt 11 Tracks beinhalten, u.a. auch den Song “Wilco (the song)”, den man sich HIER schon einmal anhören kann (Auf der Website der Band kann man sich zudem die Coverversion des Woody Guthrie Songs “The Jolly Banker” kostenlos herunterladen).

Das Albumcover ist ein wahres Schmankerl. Hoffentlich werden die Stühle darauf bald besetzt sein. Dann kann man mit folgendem Tracklisting rechnen:

Wilco (the song)
Deeper Down
One Wing
Bull Black Nova
You And I (feat. Feist)
You Never Know
Country Disappeared
Solitaire
I’ll Fight
Sonny Feeling
Everlasting Everything

Wilco (the album) cover

Um die Zeit bis zum Erscheinungstermin zu überbrücken, empfehle ich den äußerst gelungenen Konzert- und Roadmovie “Ashes Of American Flags”, der bereits vor einiger Zeit erschienen ist.

Update 13.05.09, 14:00 Uhr: Das Album ist wie schon beim letzten Mal verhältnismäßig früh geleaked. Seit gestern Nacht ist es im Netz zu finden. Bitte trotzdem kaufen und das Booklet mit Texten und die zu erwartende schöne Verpackung bestaunen!

Update 13.05.09, 17:00 Uhr: Der Leak hat seine Folgen. Nun gibt es das Album in voller Länge als Stream auf der Website der Band zu hören. HIER klicken!

Bruce Springsteen – Magic (und Tourinfos)

Nun doch schon eine Woche vorher aus Sommerpause zurück. Nicht ohne Grund! Es kündigt sich Großes an!

Bruce Springsteen & The E Street Band veröffentlichen am 28.09.07 das Album “Magic”. Die Meldung kommt aus dem Nichts und doch läuft seit ein paar Tagen die Promotion-Maschine auf Hochtouren. Wo gibt es die ersten Songs daraus zu hören? Und gibt es eine Tour?

Zu beidem gibt es ausreichende Antworten:

Die erste Single “Radio Nowhere” gibt es als offiziellen und kostenlosen(!!!) Download über folgende Adresse: HIER klicken!

Und die große Sensation: Bruce Springsteen kommt mit der E Street Band für zwei Konzerte nach Deutschland:

02.12.07, Mannheim, SAP-Arena
13.12.07, Köln, Kölnarena

Karten gibt es bei Eventim.de. Sie können HIER verbindlich reserviert werden. Noch vor dem offiziellen Vorverkaufsstart. Diese News sind wirklich brandneu und haben sich noch nicht wirklich verbreitet. Auf den offiziellen Seiten gibt es noch wenig bis gar keine Infos.

Wer aber die offizielle Meldung zum Release von “Magic” lesen möchte, kann dies auf der Homepage von Springsteen: www.brucespringsteen.net

“Magic” bei Amazon.de: HIER klicken!

P.S. Wer jetzt vielleicht gar nicht weiß, von welchem komischen Bruce Springsteen ich hier die ganze Zeit schreibe: Einfach Moneybrother kaufen und anhören. Der gehört zu den großen Fans und das hört man bei ihm wie bei keinem anderen.

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Musikladen KW 29

Auch der Musikladen macht eine Sommerpause und meldet sich in der ersten September-Woche zurück. Da in den nächsten Wochen auch wirklich gar nichts erwähneswertes erscheint, ist dies auch der perfekte Zeitpunkt dazu. Zwei aktuelle Platten nehmen wir diese Woche noch mit in den Urlaub (plus eine vom letzten Jahr). Welche das sind, wird sich im Anschluss herausstellen. Eine schöne Zeit!

Er heißt zwar wieder Prince (und verkauft so auch wieder einiges an Tonträgern) aber unangepasst ist er weiterhin. Revolutionär, sein aktuelles Album als Gratisbeilage der Mail on Sunday beizulegen (Auflage: 3 Millionen Stück!). Der Handel in England ist zurecht verärgert, aber der Name Prince wieder in aller Munde. Am 20.07.07 erscheint das Album nun ganz regulär auch bei uns. Die Investition lohnt sich allemal, auch wenn die Qualität von “Planet Earth” nicht ganz an die Vorgängeralben “3121″ und “Musicology” heranreicht. Allein der Track “Chelsea Rodgers” rechtfertigt den Kauf. Und da diesmal alles ein bisschen mehr nach Live-Atmosphäre und nicht nach Studio klingt, gibt es ein weiteres Argument um sich diese Platte mal genauer anzuhören. Allerdings: wie gut, dass man Musik zumindest in diesem Fall nicht sehen kann, um auch mal auf die grausame Covergestaltung zu kommen. Eben alles beim Alten. Aber ein Booklet oder zumindest ein Tracklisting auf der Verpackung wäre ganz nett gewesen. Man muss sich ja nicht auch noch den Hörern verweigern.

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Die Kinder der 90er kannten vor allem einen Act aus Frankreich, der ein paar ganze Sommer lang die Richtung weiste. Der Name dieser Helden des Dancefloors lautet Daft Punk und die Alben nannten sich “Homework” und “Discovery”. Das dritte Album “Human After All” ging dann mal voll daneben aber dafür gibt es nun das erste Album von Justice mit einem Kreuzsymbol als Titel (Da wären wir ja schon fast wieder bei Prince…). Die Tracks nehmen den Faden wieder auf, den Daft Punk mit “Homework” 1997 gesponnen haben. Es ist eines der wenigen, sagen wir mal “Dance”-Alben, dass auch mich noch begeistern kann. Wer mit “Around The World” und “Da Funk” groß geworden ist, der wird dieses Album lieben. Und wer einfach mal am “The next big hype” teilnehmen möchte, sollte sich dieses Album natürlich auch zulegen.

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Von Tocotronic einmal abgesehen, gibt es auch dieses Jahr kein deutsches Album, dass an “Lieder Vom Ende Des Kapitalismus” heranreicht. War es schon letztes Jahr der heimliche Soundtrack des Sommers, tritt dieses Jahr das Album erneut dazu an, uns durch die heißen Tage zu begleiten. Vom ersten Track “Das Absolute Glück” bis zum wahrhaft erlösenden “Du Kommst Nicht Mehr Zurück” gibt es auf diesem Album alles, was an Zutaten für einen Klassiker benötigt wird. Songs mit viel Pop-Appeal, die dennoch so fein produziert wurden, dass die Musik zeitlos und ewig frisch klingt. Die außergewöhnlichen Texte, die mit der deutschen Sprache spielen, wie man es sonst eigentlich noch nie gehört hat, werden dann auch den letzten Zweifler zum Schwärmen bringen. Suchtgefahr!

 

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